Tomatensaatgut

Hülle

TomatenSamenGären
trübe Suppe, hilft aber beim Freilegen

Jedes einzelne Samenkorn ist in der Frucht von einer gallertartigen Hülle umgeben. Die stört bei der Trocknung und Lagerung. Einfach die Samen aus der Frucht holen und dann auf Papier trocknen funktioniert prinzipiell schon, aber die Samen sind nach dem Trocknen auf dem Papier gefesselt. Für hundert oder mehr Samenkörner ist das keine Methode.

Gärung

Nee nicht so wie manch einer denken könnte. Dieses Mal geht es nicht um Alkohol, sondern um das Freilegen der Samenkörner. Dazu werden die Samen mit Fruchtfleisch in ein Gefäß gegeben und mit Wasser ergänzt. Dann einfach einige Tage warm aufstellen, die Gärung kommt von ganz alleine. Schimmel sollte die Masse nicht ansetzen. Umrühren schadet nicht. Und wie man sieht trennen sich die Kerne vom Fruchtfleisch und der umhüllenden Gallerte durch den Gärvorgang. Ich versuche möglichst wenig Fruchtfleisch in den Ansatz zu bekommen. Je mehr Fruchtfleisch um so mehr Spülen ist angesagt. Die Methode funktioniert einfacher als es beim Lesen den Eindruck macht. Das Prinzip funktioniert auch bei Gurkensamen.

Trocknung

TomatenSaatTrockenAuch hier verzichte ich auf Papier. Ich schütte den Inhalt nach einigen Tagen durch ein feines Küchensieb. Dann ausspülen bis nur die Kerne übrig sind. Mit einem Tuch unter dem Sieb kann der größte Teil der Feuchtigkeit aufgesaugt werden, ohne das die Saat am Tuch klebt. Samt dem Sieb die Saat rasch trocknen z.B. auf der Heizung. Verklumpte Samen können im Nachgang leicht zwischen den Fingern getrennt werden – fertig.

 

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