Die Mulchwurst

Der TIPP

Danke Monika, da der Tip zum Video von Dir kam ! (…und ähh – kein Aprilscherz auch wenn es das Datum nahelegt !)
Ich bin nicht im entferntesten auf die Idee gekommen Wiesenschnitt in dieser Art zu verarbeiten und als Mulch zu nutzen. Die Rolltechnik nehme ich sonst nur beim Schreddern mit dem Arme-Leute-Häcksler. Da wird die Wurst aus dem losen Material gerollt und dann klein gehackt.
Als Wurst sieht das interessant aus. Muss ich mit dem nächsten Wiesenschnitt mal ausprobieren. Wird bestimmt ein wenig Training mit der Rolltechnik bedeuten.

Der große Google liefert nur sehr wenige, weitere Treffer. Einer führt zu einem Beitrag des Erfinders der Mulchwurst Wolfgang Scheibe

5 Gedanken zu „Die Mulchwurst

  1. Hallo Henry,
    ich kann mir vorstellen, dass das auch dem deutschen Ordnungssinn entgegenkommt, nicht alles so wild durcheinander, sondern schön in Reih und Glied.
    Ich hatte es letztes Jahr zum ersten Mal ausprobiert, und zwar als Randbegrenzung an einigen Stellen. Das hat ganz gut funktioniert, es hat die Amseln etwas ausgebremst, die sonst alles auf die Wege verteilen.
    Die Idee von Mischa, die Wurst als Tropfstopp zu nehmen, finde ich sehr pfiffig. Wird demnächst ausprobiert!
    Viele Grüße
    Monika

    1. Hallo Monika,
      hast Du es gemerkt, schwups war Dein Kommentar sichtbar !!!
      Ich habe die große Heulieferung vom letzten WE im Auge. Aus Sicht von Mulchwurst ist das Heu eventuell schon zu kurz. Ich werde es dennoch probieren.
      Ja die meist schwarzen Freunde, nicht alle hat der Virus erwischt. Ist ja schon in Ordnung das es sie gibt.
      Ja ja der Ordnungssinn – im Zusammenhang mit Natur völlig sinnlos !

      1. Hallo,
        mit dem Kommentar, das habe ich gemerkt – jetzt heißt es aufgepasst :-)
        Klar, die Amseln gehören unbedingt mit dazu zum Gartenleben. Ohne das abendliche Konzert würde wirklich was fehlen. Da gönnt man doch gerne den einen oder anderen Wurm und recht das Verwühlte geduldig wieder zusammen…
        Gruß von Monika

  2. Hallo Henry, ich finde es rein von der Technik her ganz interessant. Wenn ich aber davon ausgehe, wie lange ich an ca. 100m Mulchwurst für eines meiner Beete wickle, dämpft das meine Begeisterung schon etwas. 😊
    Noch eine Sache die mir dazu einfällt: Man benötigt im Frühjahr auf ein Mal sehr viel Gras. Später, im Sommer, wenn das Gras gut wächst, kann man es nicht vertun weil die Würste sehr langsam verrotten. Also ich denke, das Verfahren ist sehr interessant aber man kann es nicht überall anwenden. Man benötigt zu einem großen Gemüsegarten viel Wiesenfläche, viel Fläche zum Lagern oder Kompostieren und sehr viel Zeit. 😉 Oder man hat nur eine kleine Fläche mit Gemüse. Dann könnte ich es mir gut vorstellen.

    Ich nutze solche Graswürste übrigens an der Traufe meines Tomatendaches damit das ablaufende Regenwasser nicht so herunter platscht und die Blätter der Tomaten trocken bleiben. Das klappt prima.

    Herzliche Grüße! 😊

    1. Hallo Mischa,
      ja das Verhältnis Fläche der Wiese zur Fläche zum Abdecken ist mindestens 5:1.
      Über den Zeitaufwand habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Da könntest Du recht haben. Wenn ich daran denke, dann werde ich einige Würste zum Test wickeln.
      Mit der neuen Heulieferung von heute, werde ich auch einen Wickelversuch unternehmen. Heute hat die Zeit gerade zum Umlagern gereicht…
      Anwendungsgebiet im Bestand von Gemüse in Reihen. Da ist das nachträgliche Mulchen immer schwierig. Die Wurst geht da eventuell besser.

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