Begrüntes Beet mulchen

Oben ohne durch den Winter

Dieses Beet hat im Winter keine Mulchschicht erhalten. Ich hatte mit den Restarbeiten aus den Vorfall mit der Walnuss genug zu tun, um dieses Beet einfach zu vergessen. Jetzt im Frühjahr ist reichlich Wildwuchs aufgegangen. Warum diesen nicht einfach als Gründüngung betrachten und in das Mulchen mit einbeziehen…

  • Ausgangssituation. diverse Wildpflanzen, 80% Mohn

3 Schichten Abdeckung

Den Bewuchs habe ich mit einem Spaten vorsichtig abgetrennt. Dabei habe ich versucht nur die oberirdischen Teile von den Wurzeln zu trennen. Und das möglichst ohne die obere Bodenschicht mit abzuhobeln. 1 cm tief hobeln reichen schon um ein Massaker unter den Würmern anzurichten. In den letzten Jahren habe ich dazu immer die Rodehacke genommen – zu viele getrennte Würmer.

Als zweite Schicht verwende ich grobkompostiertes Laub und Nussreste aus dem Herbst. Das ganze wird dann mit einer ordentlichen Schicht Heu (ca. 10cm) abgedeckt.
Die kurze „Bestrahlung“ mit dem Gartenschlauch soll zur Fixierung eine erste kleine Kompression auslösen. Bepflanzung eventuell mit Kürbis oder Zucchini. Wird wie so oft kurzfristig entschieden. Noch keimen die Kürbissamen aus dem Abfall der Küche im warmen Kompost, allerding ohne das von denen einer eine Chance im Beet bekommt.

3 comments

  1. Mischa

    Ich habe auch gemerkt dass das Wasser nicht ganz so gut durch die Pappe kommt und habe deshalb nur max. 2 Lagen als ganz untere Schicht verwendet und diese mit einem Brecheisen in Abständen perforiert. Oben auf kommt dann halbverrotteter Kompost und organisches Material in mehreren Schichten. Ganz oben kommt dann bei mir noch reifer Kompost mit Flussand (selbst gesiebt aus unserem Bach) und gaaanz oben drauf dann „normaler“ Mulch oder Begrünung.

    Auf Wühlmäuse muss ich keine Rücksicht nehmen, da würde ich nicht mehr fertig! Die sind eh überall. Ich halte sie mit dem Topinambur von den Beeten fern und mein hauseigenes Wiesel hilft mir etwas indem es sich im Winter um die Reduzierung der „Unterirdischen“ kümmert. Ich hatte vielleicht 10 angefressene Kartoffeln im letzten Jahr. Das hatten wir schon schlimmer.

    Will sagen: Ich habe mich mit den Nagern arrangiert. :-D

    Seit Herbst haben wir ja Kater Findus, der macht sich als „Daschendiescher“ schon ganz gut aber aber als Wühlmausjäger muss er sich erst noch beweisen. ;-)

  2. Mischa

    Hallo Henry, ich benutze in diesem Jahr wieder Sheetmulch um ein Stück Wiese in Acker zu verwandeln ohne den Boden bearbeiten zu müssen.

    Ich habe auf Arbeit die Möglichkeit gebrauchte Kartonagen kostenlos als Mulchmaterial zu bekommen und habe das im letzten Jahr erfogreich probiert. Infos zu Sheetmulch gibt es im Internet. Ich werde in diesem Jahr auch einen Beitrag dazu machen um die Vor- und Nachteile zu beleuchten.

    Vielleicht wäre die Methode auch eine Idee für Dein „vergessenes“ Beet? ;)

    • Henry

      Hallo Mischa,
      den Sheetmulch habe ich schon einmal extensiv vor 10 Jahren eingesetzt. Da hatte ich gut 1m3 Pappkartons in 2 Jahren vermulcht…
      Ein Vorteil ist auch ein Nachteil. Die Kartonschicht ist auf einige Zeit eine gute Wassertrennschicht. Regen wird also sicher abgehalten. Erst nach einigen Monaten oder bei ganz starken Regenfällen kommt Wasser hindurch.
      Klar ich habe dann Löcher geschnitten und Kürbis Zucchini und Co eingepflanzt.
      Achja Wühlmäuse finden diese Schicht auch ganz toll !!! Zum Glück hat sich das Problem nach 20 Jahren scheinbar erledigt. Der Zuzug ist durch Wohnbebauung unterbrochen worden. Letztes Jahr hatte ich nur noch 1 Opfer und Dein Topinambur ist den Winter über unangetastet geblieben :)

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