Gründünger oder Zwischenfrucht ?

Begriffe

Ich habe es an anderen Stellen im Blog schon erwähnt. Ich finde beide deutschen Begriffe nicht so treffend wie cover crops aus dem englischen Sprachraum. Düngen im eigentlichen Sinne stimmt ja nur für ganz wenige Arten der eingesetzten Pflanzen. Bei machen hängt es dann auch noch am Vorhandensein der passenden Mikroorganismen, ob dann die Knöllchen wachsen können.

Viel wichtiger als das Sammeln von Luftstickstoff ist die Bodenbelebung und Lockerung durch den Wurzelraum. Wenn die enstehende Pflanzenmasse als Mulch auf dem Beet bleibt, dann entsteht auch kein Nährstoffverlust !

Wer mir nicht glauben will ;) , der geht halt zu Netto  – ähh – dieser Video Sammlung und dem Prediger (Ray Archuleta).

Kollektion 2018

Dieses Jahr zeichnet sich durch dauerhafte Abwesenheit von Regen aus. Um das eigentlich schöne und das für Pflanzen freundliche Klima nutzen zu können, musste künstlicher Regen her. Zusammen mit lockerem Boden (Doppelgrabegabel) und passender Bearbeitung (Platttreter) ist dieses Jahr dennoch zu meinem persönlichen Jahr der Gründüngung geworden.

So viel und konsequent hat es noch nie geklappt. Und beim Gelbsenf zehre ich immer noch von meiner Ernte aus dem Jahr 2014. Der Gelbsenf mit seiner überproportionalen Anwesenheit löst eine kleine Einschränkung aus. Nutzpflanzen aus der gleichen Familie (Kohl) sollten nicht sofort als Nachfolger auf so ein Beet.

Auf den Laufsteg

Mit Text nicht zu beschreiben, daher eine kleine Diashow über das letzte halbe Jahr Gründüngung. Konsequente Alternative zur Bodenbedeckung mit „toter Pflanzenmasse = MULCH“.

  • Buchweizen: 30-50cm Höhe

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