Die Besiedlung – Bilanz

Im Sommer hatte ich erstmals Brutmöglichkeiten für Grabwespen angeboten. Die Aktivitätsphase beschränkte sich auf knapp 3 Wochen, dann waren keine Grabwespen mehr zu sehen. Seit dieser Zeit bin ich immer wieder an den vielen Himbeerruten vorbei gekommen.

Offener Eingang

Was mich immer wunderte waren die unverschlossenen Eingänge. Im Foto zu erkennen ist ein solcher Eingang. Ich denke Regenwasser ist kein Problem, für sorgt schon die Oberflächenspannung und die enge Röhre. Der relativ lange Gang bis zur ersten Larve ist mit Sicherheit auch mit Absicht so gewählt.

Bohrung in der Brombeere
Bohrung in der Himbeere

 

Opfer für die Wissenschaft

Beim Abräumen der Tomaten habe ich heute zwei Abschnitte der Himbeerruten am Boden gefunden. Da mich ja interessierte ob die Bereitstellung des Wohnraumes auch einen Nutzen hatte, wurde eine Rute der Länge nach gespalten. Und tatsächlich sind Mieter zu finden. Die Larven haben natürlich Pech gehabt…

Auf jeden Fall weiß ich jetzt, auch wenn die Gänge am oberen Ende nicht verschlossen sind, kann von einer erfolgreichen Nutzung ausgegangen werden.

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