Warum beim Chinesen essen gehen ?

Also ob es den Chinesen gibt, oder schlimmer noch, ob die netten Damen und Herren im asiatisch aussehenden Lokal denn überhaupt Chinesen sind, kann ich nicht klären. Allerdings eines ist sicher, das was wir hier als chinesisches Essen angeboten bekommen ist weit weit vom Essen gehen in China entfernt. Immer wenn ich von einem Aufenthalt in Shanghai oder Beijing zurück gekommen bin, habe ich das schmerzlich bestätigen müssen.

die Zutaten
die Zutaten

Aber es lohnt sich dennoch zum, nennen wir ihn ASIATEN essen zu gehen. Dort gibt es die schönen Essstäbchen aus Holz oder Kunststoff. Die aus Holz gehen normalerweise in den Müll. Daher lassen die sich gern zu einem 2ten Leben verhelfen.
Mit dem klassischen Bleistiftspitzer angespitzt, können sie dann beim Säen vom mittelgroßen Samen wie Tomaten, Paprika oder aber auch Salat zum Einsatz kommen.  Die Zutaten sind rechts zu erkennen. Das Glas mit dem Samen, wovon der Deckel eine kleine Gastrolle bekommt. Der rote Deckel mit ein paar Tropfen Wasser zum Anfeuchten der Stäbchenspitze und natürlich die Erde.

das Samenkorn aufnehmen
das Samenkorn aufnehmen

Das entscheidende an der Verwendung des Stäbchens ist, das man mit dem an der Spitze klebenden Samenkorn sehr leicht das Ablegen und Eindrücken in das Saatbett erreichen kann. Das geht mit der ein Anfeuchtung der Spitze 4-5 Samen lang. Dann die Spitze wieder anfeuchten und weiter geht es.

Im Ergebnis lassen sich so sehr schnell, sehr genau die Samen verteilen. Ob sich der Aufwand lohnt muss jeder für sich entscheiden. Meine Erfahrung ist, das je mehr Platz die Keimlinge schon in der Anfangsphase haben, um so kräftiger ist auch ihr Wuchs. Daher gönne ich mir den kleinen Aufwand gegenüber dem einfachen „drüber Schütten“ der Samen. Die fallen nie so auf Abstand wie man es sich wünscht…

schön verteilt im Saatbeet
schön verteilt im Saatbeet

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