Warum – als Feuchtepuffer, Regenschutz

Die Funktion des Feuchtepuffers hat eine zweischneidige Wirkung. Feuchtigkeit die über den Winter durch die Mulchschicht in den Boden eindringt, bleibt durch den Mulch länger erhalten.
Aber genau wie die Richtung nach OBEN funktioniert, geht es auch nach UNTEN. Das bedeutet einen gewissen Verlust an Niederschlag, weil er in der Mulchschicht hängen bleibt. Muss / will man gießen, dann können wir die Funktion Regenschutz für uns nutzen. Gießt man große Mengen in kurzer Zeit, dann zerstreut die Mulchschicht den Wasserstrahl und der Boden wir mechanisch wesentlich weniger belastet. Im Ergebnis ist die Verdichtung durch Regen nahezu weg. Die mechanische Wirkung von Regen ist den meisten Gärtnern nicht direkt bewusst.

Ein weiterer Effekt, der mit der Mulchdecke verhindert wird, ist das Verschlämmen und verschmutzen durch spritzende Wassertropfen. Nackte und schön frisch gelockerte Beetoberflächen sind mit jedem Regenschauer sofort Vergangenheit. Man könnte es auch ABM nennen. Jeder heftige Regenschauer wird so mit Mulch zum Glücksfall und man kann die gewonnene Zeit in Sinnvolleres investieren.

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