Hartwig Callsen – Direktsaat und Glyphosat

Auf den ersten Blick doch eine sehr provokante These. Schaut man sich seine Videos an, oder auch das von Herrn Klümper, dann kommen einem doch leise Zweifel.

Ob es mit den Zusammenhängen zwischen kaputter Umwelt und dem Glyphosat wirklich eine schön einfache schwarz – weiße Beziehung gibt ?

Viele, viele Videos

Leider liefert Youtube keine vernünftige Sammlung aller Videos von Herrn Callsen. Selbst dann nicht, wenn man als Suchkriterium den Namen „Callsen“ eingibt. Also präsentiere ich alle Videos die ich finden konnte hier.

Eine etwas nervige Gemeinsamkeit aller Videos sind die teilweise starken Windgeräusche. Vielleicht sollte ich Herrn Callsen mal einen „toten Dackel“ schenken. Das sind die Flokati-Teppiche um die Mikros der Fernseh-Profis ;)

P.S. Danke an Monika für die Initale-Youtube-Zündung !

 

3 Gedanken zu „Hartwig Callsen – Direktsaat und Glyphosat

  1. Anderes Problem, ähnliche Standpunkte: Wenn man mit Atomspaltung einfach nur Wärme freisetzen würde, wäre das eine tolle Sache. Leider gibt es aber ein paar negative Nebeneffekte die die Sache doch ganz schön bedrohlich machen. Und wir haben diese Effekte nicht immer unter Kontrolle.

    Und sicher wird ein Überlebender von Tschernobyl anders darüber diskutieren als der Betreiber eines AKW. :)

  2. Hallo Henry, da fasst Du aber ein heißes Eisen an! :D

    Sicher ist es besser nicht nur Schwarz oder Weiß zu sehen. Auch bei diesem Thema.

    Fakt ist aber, bei vielen positiven Effekten die die Direktsaat mit sich bringt, bleibt der massenhafte Einsatz eines synthetischen Stoffes in der Natur sehr bedenklich. Richtig ist, dass Glyphosat „nur“ über die Blattmasse den Zugang zur Pflanze bekommt. Von dort aus wird der Stoff bis in die Wurzeln verteilt und bringt die Pflanze vollständig zum Absterben. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen dass sich Glyphosat und dessen Abbauprodukte weiterhin in der abgestorbenen Biomasse und somit auf und im Boden befinden, abgesehen von den Mengen die beim Spritzen direkt in den Boden gelangen.

    Die Videos sind nett aber sie verharmlosen meiner Meinung nach etwas eine permanente Verschmutzung der Natur mit synthetischen Giften.

    Herzliche Grüße sendet Mischa

    1. Hallo Mischa,
      ja ich sehe das auch mit Abstand. Nur muss man gelegentlich auch mal unangenehme Thesen angehen.
      Ein schnelles Urteil will ich mir hier nicht gönnen. Zudem haben wir hier im Nahbereich zwei Vertreter der Direktsaat entdeckt. Da kann man mit echten Leuten sprechen und sich dann weiter seine Meinung bilden.
      Es wird sicher schwierig neutrale Ergenisse zum „Lebenszyklus“ des Glyphosat zu finden. Aber ohne einen Versuch bekommt man es überhaupt nicht heraus.
      Mal abgesehen vom Glyphosat ist es interessant, welche Schlüsse wir für den Gartenbau aus dem Thema „Bodenpflege über Dauerbegrünung“ ziehen können. Daher wird dieses Jahr interessant, denn ich habe alle Flächen begrünt.
      Leider fällt die Doppelgrabegabel in die Kategorie „Böse“ weil ja auch die nicht wendende Bearbeitung zur Sauerstoffversorgung des Bodens beiträgt und damit Humus verbrennt.
      Also einfache Lösungen gibt es nur bei der AfD…

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