Wollbiene – The Biest is back

Na ja, wie das eben mit Überschriften so ist…
Aber ernsthaft. Das letztes Jahr noch so konsequent ignorierte „gebohrte Walnuss-Ast-Stück“ hält dieses Jahr Überraschungen bereit.

Erst einmal ist das Interesse der Wildbienen steil angestiegen. Vielleicht war das Holz letztes Jahr noch zu „walnussig“ oder einfacher, mein Termin für das  Aufhängen lag einfach hinter dem Aktivitätszeitraum der Arten ? Was der wirkliche Grund ist, werde ich sicher nicht heraus bekommen.

Belegte Zellen

In dieser Saison sind viele Bohrungen im Aststück belegt und mit Deckel versehen. Klar das dieses Angebot nicht zu meinen Ansichten aus diesem Jahr passt (Bohrungen ohne Reinigungsmöglichkeit…), dafür hängt der Ast eben schon ein Jahr. Und nicht optimale Nisthilfen sind immerhin besser als keine Nisthilfen.

Überraschende(r) Hintern

Zuerst habe ich nur erstaunt das Hinterteil der Wollbiene entdeckt. Merkwürdig ist, das die Biene(n) an mehreren Bohrungen mit dem Hintern nach außen in der Röhre steckten. Das machen die Bienen eigentlich nur wenn sie Pollen eintragen. Der Hintern mit den drei Spornen verrät aber, das ist ein Herr und der ist nicht für die Versorgung der Brutzellen zuständig.

Diesen Hintern habe ich erste heute im Verlauf des Nachmittages in einer anderen Nisthilfe entdeckt.

Eindeutig ein weiblicher Hintern (keine Sporne)  ;)

Wenn die Bienen eine Pause / Übernachtung in den Nisthilfen machen, auch dann schauen sie aus den Röhren und nicht in die Röhren. So ein Pausenraum wurde aus dem Pappröhrchenbündel gemacht.

Überbelegte Bohrung

Als dann die Wollbiene aus der Röhre heraus gekrabbelt ist, war das nicht die einzige Biene in diesem Gang. Es war noch eine andere Biene mit im Gang und die sieht nicht nach einer Wollbiene aus. Bleibt auch hier die ungeklärte Frage nach dem Warum ?

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